Der Name Schwarzes Meer ist nicht etwa entstanden, weil es ein so trübes Meer ist. Von Kreuzfahrten auf dem Schwarzen Meer kennt man zwar, dass man kaum
Meere

Schwarzes Meer

Der Name Schwarzes Meer ist nicht etwa entstanden, weil es ein so trübes Meer ist. Von Kreuzfahrten auf dem Schwarzen Meer kennt man zwar, dass man kaum einen Meter tief in das Gewässer blicken kann, was daran liegt, dass Bakterien Schwefelwasserstoff bilden, der zusammen mit Eisensulfide für die dunkle Färbung des Schwarzen Meere sorgt. Doch soll der Name aus der osmanischen Bezeichnung für den Norden stammen – früher hießen die Himmelsrichtungen nach Farben: Blau war der Osten, Weiß der Westen, Rot der Süden und eben Schwarz der Norden.

Heute finden regelmäßig Kreuzfahrten auf dem Schwarzen Meer statt, das Gewässer ist beliebt unter Kreuzfahrern aus aller Welt, die ihm den Namen „Perle des Ostens“ gegeben haben. Früher war es – zumindest für Westeuropäer – nahezu unmöglich, die Schönheiten dieses Gewässers zu entdecken. Es grenzt an die Länder Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Georgien und die Türkei und ist mit seinen steilen Küsten, faszinierenden Ufern und historischen Hafenstädten zu Recht eine Attraktion für Gäste aus aller Welt geworden.

Die bekanntesten Städte des Schwarzen Meeres sind Burgas, Warna, Constanța, Odessa, Sewastopol, Jalta, Feodossia, Noworossijsk, Sotschi, Suchumi, Batumi, Trabzon, Samsun und Zonguldak, wobei gerade Sotschi durch die Olympischen Winterspiele 2014 noch bekannter geworden ist. Kreuzfahrten in dieses Gebiet liegen seitdem im Trend.

Seit nahezu 7.000 Jahren ist der Bosporus die Verbindung des ursprünglichen Binnen- und Süßwassersees zum Mittelmeer. Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass am Ende der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen, und sich der Bosporus mit gewaltigen Wassermassen ins tiefer gelegene Land ergoss, das heute das Schwarze Meer bildet. Heute ist es zur Freude aller Kreuzfahrer ein sehr ruhiges Meer.