Die Ostsee ist das größte Brackwassermeer unseres Planeten und trennt die Skandinavische Halbinsel vom Rest Europas. Sie ist im Durchschnitt 52 Meter, in der Spitze 459 Meter tief und zeigt nur einen geringen Tidenhub von durchschnittlich 30 Zentimetern –
Meere

Die Ostsee oder auch: Mare Balticum

Es ist ein Meer und heißt doch See: Die Ostsee ist das größte Brackwassermeer unseres Planeten und trennt die Skandinavische Halbinsel vom Rest Europas. Sie ist im Durchschnitt 52 Meter, in der Spitze 459 Meter tief und zeigt nur einen geringen Tidenhub von durchschnittlich 30 Zentimetern – Wattflächen sind also keine vorhanden. Dieses Meer grenzt an Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Alle diese Länder der Ostsee sind Ziele zahlreicher Kreuzfahrten.

Woher stammt der Name Ostsee?

Der Name “Ostsee”  wird nur in den sogenannten germanischen Sprachen verwendet. Im Englischen und in fast allen anderen Sprachen der Erde wird die Ostsee als „Baltische See“ bezeichnet. Sprachforscher nehmen an, dass das Wort „Balt“ eine Abwandlung von „Belt“ ist und ursprünglich einen Wasserlauf bezeichnete.

Von Kreuzfahrten auf der Ostsee ist es bekannt: Dieses Binnenmeer kennt eine Unmenge an Inseln aller Größen: Gotland, Öland, Wollin, Usedom, Rügen, Hiddensee und Fehmarn  zählen mit zu den größten.

Wichtige Häfen sind Kopenhagen, Malmö, Stockholm, Turku, Helsinki, Sankt Petersburg, Tallinn, Riga, Kaliningrad, Danzig, Gdynia, Stettin, Rostock, Kiel und Flensburg. Gäste von Kreuzfahrten kennen diese Häfen von zahlreichen Routen. Eine der weltweit wichtigsten Routen ist übrigens die Kadetrinne, die entlang der Mitte der südlichen Ostsee verläuft. Kennen Sie die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt? Nein, es ist nicht der Panamakanal und auch nicht der Suezkanal, sondern der Nord-Ostsee-Kanal, den viele Gäste einer Kreuzfahrt auf der Ostsee schon passiert haben.

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