Die Namen der Städte am Roten Meer sind uns allen bekannt, doch klingen sie immer noch wie die große weite Welt: Luxor, Sharm El-Sheikh, Eilat oder Kairo sind begehrte Anlaufstellen vieler Kreuzfahrten im Roten Meer.
Kreuzfahrten Meere

Das Rote Meer

Die Namen der Städte am Roten Meer sind uns allen bekannt, doch klingen sie immer noch wie die große weite Welt: Luxor, Sharm El-Sheikh, Eilat oder Kairo sind begehrte Anlaufstellen vieler Kreuzfahrten im Roten Meer.

Das Rote Meer ist so vielfältig wie die Staatenvielfalt, die es umgibt: Ägypten, Saudi-Arabien, Sudan, Eritrea, Israel, Jordanien, Jemen und Dschibuti. Das Nebenmeer des Indischen Ozeans ist ein Paradies für Taucher, für viele ein unverzichtbarer Transportweg und für andere das Meer mit lebensnotwendigen Ölquellen. Kreuzfahrtschiffe kreuzen das ganze Jahr über in diesem Gewässer und zeigen den Passagieren Wüstengebirge an den Ufern des Roten Meeres oder die faszinierende Vielfalt an Fischen und Korallen. Die Küste Saudi-Arabiens – das längste Küstenstück des Roten Meeres – zählt bei Tauchern aus aller Welt als noch relativ unberührt.

Die tiefste Stelle des Meeres beträgt 2.604 Meter. Im Durchschnitt ist es rund zwei Kilometer tief. Die Größe des Roten Meeres ist in etwa vergleichbar mit der Größe der Schweiz. Für Kreuzfahrtschiffe besteht also ausreichend Platz für erholsames Dahingleiten. Entstanden ist das Rote Meer oder “Bahr el Ahmar”, wie das Rote Meer im Arabischen heißt, vor erst 25 Millionen Jahren durch die Trennung der afrikanischen von der asiatischen Kontinentalplatte.

Im Norden des Roten Meeres findet sich der Golf von Suez, dessen Wasser durch den Suez-Kanal ins Mittelmeer fließt. Ebenfalls im Norden liegt der Golf von Akaba, Filmkennern spätestens seit dem weltberühmten Film „Lawrence von Arabien“ mit Peter O’Toole bekannt. Der Golf von Akaba verschafft neben Ägypten und Saudi-Arabien auch Israel und Jordanien Zugang zum Wasser.

Eine Tatsache, die vielen nicht bekannt ist: Es mündet kein Fluss in das Rote Meer. Der Austausch des Gewässer geschieht hauptsächlich durch die Meerenge Bab el-Mandab. Hinzu kommt die hohe Wasserverdunstung: Deshalb hat das Rote Meer einen sehr hohen Wassergehalt von fast vier Prozent.

Weil das Wasser des Roten Meeres sehr warm ist – sogar im Winter beträgt die Wassertemperatur meist mehr als 22 Grad Celsius – ist es sehr artenreich. Diese klimatischen Bedingungen haben zur Entstehung von über 2.000 Kilometern Korallenriffen geführt.